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Auf dem spanischen Immobilienmarkt scheint ein Rekord den anderen zu jagen. Ist irgendwann ein Ende in Sicht? Kann es kontinuierlich so weitergehen?
Obwohl die sogenannte “Immobilienblase“ in aller Munde ist – Spanien verzeichnet immerhin bereits seit Jahren hohe zweistellige Zuwachsraten bei den Immobilienpreisen – ist eine Abkühlung scheinbar immer noch nicht in Sicht. Das Vertrauen der Bauunternehmer jedenfalls ist ungebrochen. Nach Schätzungen der Caixa de Catalunya soll, auf das gesamte Jahr 2005 gerechnet, mit dem Bau von über 700.000 Wohnungen und Häusern begonnen worden sein. Genauer gesagt, gehen die Hochrechnungen mit dem Baubeginn von 708.000 Wohneinheiten in den zwolf Monaten des Jahres 2005 aus. Dies ist ein neuer Rekord. Nach Berechnungen der spanischen Vereinigung der Architektenkammern könnten diese Zahlen sogar noch übertroffen werden. Hier geht man von bis zu 800.000 Wohnungen aus, deren Bau insgesamt in diesem Jahr initiiert werden könnte.
Auch wenn dem Gesetz von Angebot und Nachfrage folgend ein zukünftiger Preisrutsch angesichts dieser Zahlen für die Skeptiker immer wahrscheinlicher wird, gibt es trotz allem noch eine ganze Reihe namhafter Experten, die lediglich an eine zukünftige Verlangsamung der Preisentwicklung auf dem spanischen Immobilienmarkt glauben.
Ihrer Ansicht nach, würde die anhaltend hohe Nachfrage ausländischer Kaufinteressenten (in letzter Zeit insbesondere aus dem Vereinigten Königreich und den skandinavischen Ländern) und das grosse spanische Interesse an dem Erwerb einer Zweitimmobilie (als Feriendomizil oder Investitionsobjekt) die Nachfrage weiter stimulieren, falls keine wesentliche Erhöhung der Basiszinssätze für den Euro einen Strich durch die Rechnung macht, da zumindest die spanischen Immobilienkäufe bisher weitgehend mit zinsgünstigen Hypotheken finanziert werden.
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